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Windows Store: Nutzer kritisieren Microsofts Vorgehen gegen Fake-Apps


Posted on: September 8th, 2014 by linkhero
 

Windows Store

Microsoft hat innerhalb von rund drei Monaten 1.500 sogenannte Fake-Apps aus dem Windows Store entfernt. Das klingt erst einmal viel, aber weiterhin enthält der Store viele fragwürdige App-Titel. Nutzer kritisieren das halbherzige Vorgehen von Microsoft.

Sie nerven und stören: Fake-Apps. Vor allem im Windows Store und auch im Windows Phone Store ist Microsoft dagegen vorgegangen und hat einige solcher Fake-Apps entfernt. Dabei handelt es sich um Einträge, die etwa die Bezeichnungen bekannter Apps kopieren und die Nutzer so in die Irre führen. Beispiele hierfür sind VLC, Youtube, Firefox, iTunes oder Ähnliches. Die Fake-Apps kosten oftmals Geld – die eigentlichen Originale sind hingegen kostenlos zu bekommen.

Mitte Mai 2014 hatte Microsoft verkündet, gegen derartige Fake-Apps vorgehen zu wollen. In den vergangenen drei Monaten hat Microsoft nun nach eigener Aussage 1.500 solcher Apps aus dem Windows Store entfernt. Allerdings kritisieren Nutzer, dass weiterhin viele Einträge im Windows Store vorhanden sind, die Markennamen und Logos anderer Apps verwenden. Eine exemplarische Suche nach Youtube veranschaulicht das existierende Problem.

Käufer von Fake-Apps bekommen Geld zurück

Wer sich eine Fake-App gekauft hat, kann sich an den Microsoft-Support wenden und soll das Geld zurückerhalten. Für die Käufer einer Fake-App könnte es schwierig sein zu erkennen, ob sie zu den Betroffenen zählen. Microsoft hat keine Liste der 1.500 entfernten Apps veröffentlicht, die Betroffenen helfen könnte. Es ist nicht bekannt, ob Microsoft die Käufer der betreffenden Produkte direkt informiert.

Unter Microsofts aktuellem Blog-Posting zur Löschaktion bemängeln Nutzer ein halbherziges Vorgehen gegen Fake-Apps. Sie berichten, dass Microsoft vielfach nicht angemessen auf gemeldete Verstöße reagieren würde. Wenn Microsoft auf Fake-Apps hingewiesen werde, erhalten sie die Antwort, sich an den App-Entwickler zu wenden. Der Hüter des Windows Stores selbst wird erst einmal nicht aktiv.

Microsofts Dilemma

Microsofts Dilemma ist weiterhin offensichtlich. Einerseits möchte Microsoft, dass sowohl im Windows Store als auch im Windows Phone Store möglichst viele App-Titel aufgelistet sind. Auf der anderen Seite sorgen Fake-Apps dafür, dass der Store unnötig unübersichtlich ist und eine Vielfalt vorgaukelt, die nicht gegeben ist. Das könnte das bisher zögerlich erscheinende Vorgehen von Microsoft erklären. Der Hersteller will die Menge der Einträge im Windows Store offenbar nicht zu sehr verringern.

Ein Kommentator fasst das Problem zusammen: Er unterstellt Microsoft, dass das Unternehmen bis Mai 2014 mit Freude und Begeisterung solche Fake-Apps durchgewunken habe. Falls das nicht stimme, sei es ein Indiz für eine bisherige fahrlässige Prüfung der App-Einreichungen.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob Microsoft nun entschiedener gegen Fake-Apps im Windows Store vorgeht. Es wäre zu wünschen, denn unterm Strich werden es die Kunden des Stores zu schätzen wissen, wenn Suchergebnisse die passenden Treffer liefern. Derzeit ist es bei populären Apps noch immer so, dass bei einer Suche danach stattdessen Produkte mit zweifelhaftem Nutzen erscheinen.

 

Adresse der Quelle:

http://www.golem.de/news


 
 
 

Intel meldet Gewinnsteigerung um 40 Prozent im zweiten Quartal


Posted on: Juli 25th, 2014 by linkhero
 

Intel hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar oder 0,55 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Überschuss von 0,52 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 13,68 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

 

Als Folge legte der Kurs der Intel-Aktie im nachbörslichen Handel um 4,48 Prozent oder 1,42 Dollar auf 33,13 Dollar zu. Damit liegt er deutlich über dem 52-Wochen-Hoch von 31,80 Dollar.

Die PC Client Group steuerte zwischen April und Juni 8,7 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Die Verkaufszahlen stiegen Intel zufolge um 9 Prozent, während der Durchschnittspreis im Jahresvergleich um 4 Prozent zurückging. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 41 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte die Data Center Group. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 19 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar, während ihr operativer Gewinn um 40 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Internet der Dinge erzielte in beiden Kategorien Zuwächse und schloss das Quartal mit einem Umsatz von 539 Millionen Dollar und einem operativen Profit von 155 Millionen Dollar ab.

Der Verlust der Mobile and Communications Group erhöhte sich jedoch um 48 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dem stehen Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphone- und Tablet-Prozessoren von lediglich 51 Millionen Dollar gegenüber. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 292 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich ist trotzdem davon überzeugt, dass sein Unternehmen das selbst gesteckte Ziel von 40 Millionen verkauften Tablet-Prozessoren in diesem Jahr erreichen wird. Die Mobilsparte werde vom Start der neuen Atom-Generation Baytrail und dem zunehmenden Interesse an Geräten mit Googles Chrome OS profitieren.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten wies Krzanich darauf hin, dass das PC-Geschäft vor allem in Entwicklungsländern weiterhin eine Herausforderung sei. Es gebe aber erste Anzeichen einer Erholung des Markts im Consumer-Segment. Der Erfolg im Enterprise-Markt, der unter anderem auf dem Support-Ende von Windows XP beruhe, werde mindestens bis zum Jahresende anhalten.

Im laufenden dritten Quartal rechnet Intel mit Einnahmen zwischen 13,9 und 14,9 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 66 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 will es seinen Umsatz um 5 Prozent steigern und eine Marge von 63 Prozent erreichen. Im dritten Quartal 2013 betrug der Umsatz 13,5 Milliarden Dollar.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

 

 

» Zur Anbieter-Website:

www.zdnet.de/88198678/


 
 
 

Hightech-Labor: Wo die Telekom die Technik der Zukunft testet


Posted on: April 18th, 2014 by linkhero
 

Die T-Gallery ist das wohl größte Hightech-Spielzimmer Deutschlands. Hier testet die Design-Chefin, wie wir leben werden. Dabei kommt sie zu einem erstaunlichen Ergebnis: Alles dreht sich um Gefühle. 

Das Licht schaltet sich auf Zuruf an. Der Fernseher verrät, wer aus dem Freundeskreis ebenfalls gerade den Film schaut und wo man den Anzug des Hauptdarstellers kaufen kann. Die Armlehne der Couch wird zum berührungsempfindlichen Display. Caroline Seifert weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Nicht, weil sie hellsehen kann, sondern weil sie sich jeden Tag damit beschäftigt. Und weil sie diese Zukunft bereits geschaffen hat. Denn Seifert ist die Design-Chefin der Deutschen Telekom. Read the rest of this entry »


 
 
 

In einer Analystenkonferenz zu den verlustreichen Quartalsergebnissen haben CEO Meg Whitman und ihre Finanzchefin Catherine Lesjak mehrfach von “Gegenwind” gesprochen. Sie hätten Fortschritte im Turnaround erreicht, müssten sich aber noch schwierigen Herausforderungen stellen, lautete der Tenor. “Wir haben viele Herausforderungen”, sagte Whitman. “Einige sind makroökonomisch, einige liegen im Geschäftsumfeld. Und offen gesagt, einige haben mit der Umsetzung durch HP zu tun.” Read the rest of this entry »


 
 
 

Google I/O: Google I/O mit jeder Menge Neuheiten


Posted on: April 16th, 2014 by linkhero
 

Google hat auf seiner I/O-Konferenz zahlreiche Neuerungen vorgestellt, einige der Erwartungen aber nicht erfüllt. Und Datenschützer dürften entsetzt sein, denn Google will den gläsernen Internetnutzer endgültig Realität werden lassen.

Es war eine lange Veranstaltung im Moscone West in San Francisco, die gestern um 18.00 Uhr deutscher Zeit begann und bis rund 21.00 Uhr dauerte. Die I/O brachte einige tolle Neuerungen, von denen viele aber nur die Entwickler betreffen. Doch etliche Erwartungen blieben auch unerfüllt.  Read the rest of this entry »


 
 
 

CES: Sony-Mobile-Chef gibt Microsoft einen Korb


Posted on: Februar 10th, 2014 by linkhero
 

Der japanische Elektronikkonzern will mit Android zu den drei größten Smartphone-Herstellern aufrücken. Für ein Telefon mit Microsofts Windows Phone gibt es bei den Japanern derzeit keine Pläne.

 

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat Berichten widersprochen, er würde die Einführung eines Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone vorbereiten. „Wir haben keine Pläne, ein Windows Phone einzuführen“, sagte Kunimasa Suzuki, Chef von Sony Mobile, der „Welt“. Read the rest of this entry »


 
 
 

Twitter: IBM droht mit Patent-Klage


Posted on: November 18th, 2013 by linkhero
 

 

Kurz vor dem Börsengang hat Twitter offenbar mit ganz neuen Fragen zu kämpfen: IBM behauptet Technologien des Kurznachrichtendienstes für sich. Drei Patente stehen im Raum. Wie das New Yorker Magazin All Things Dunter Berufung auf die Börsendokumente schreibt, gibt es (noch) keine Klage. Allerdings lege Twitter dar, dass IBM um Gespräche gebeten habe, um die Sache aus der Welt zu schaffen.

Die drei strittigen Patente betreffen demnach Backend-Technologien aus dem Lokalisierungsbereich und die Darstellungstechnologie für Anzeigen. Das dürfte vor allem die mobile Plattform treffen. Twitter hingegen, so heißt es in dem Dokument, aus dem der betreffende Auszug zitiert wurde, sehe keinen Anlass für besondere Vereinbarungen. Man habe einiges zur Verteidigung aufzubieten. Twitter will allerdings keinen Sieg garantieren, sollte IBM in die nächsten Runde gehen wollen. Eine Bestätigung dieser Angelegenheit durch IBM stand zu Redaktionsschluss noch aus. Read the rest of this entry »


 
 
 

Aus veröffentlichten Gerichtsdokumenten geht hervor, wie skeptisch Yahoo die 2009 mit Microsoft auf zehn Jahre vereinbarte Suchpartnerschaft heute sieht. Der Internetkonzern wollte die Zusammenarbeit abbremsen, wurde aber zur fristgemäßen Einhaltung der Abmachungen verurteilt. Read the rest of this entry »


 
 
 

HP setzt auf Forschung und Entwicklung in China


Posted on: August 6th, 2013 by linkhero
 

Durch Forschung und Entwicklung in China will sich Hewlett-Packard stärker im chinesischen Markt integrieren. Mit besser angepassten Produkten in Lenovos Heimatmarkt hofft es, seine eigene Position als weltgrößter PC-Hersteller halten zu können.

 

In seinem zweiten Fiskalquartal 2013 (bis 30. April) hatte HP einen zehnprozentigen Umsatzrückgang sowie einen Gewinnrückgang von 32 Prozent hinnehmen müssen. Die Personal Systems Group verlor im Jahresvergleich sogar 20 Prozent an Umsatz, während der Geschäftsbereich Printing ein Prozent einbüßte. Auch wenn HP damit immer noch weltweiter Marktführer ist, holt Lenovo durch die starke Position in seinem Heimatmarkt schnell auf. Read the rest of this entry »


 
 
 

Michael Dell: Dell soll bei Servern die Nummer eins werden


Posted on: Mai 8th, 2013 by linkhero
 

 

Dell soll im laufenden Geschäftsjahr 2013/2014 zum größten Serverhersteller der Welt werden. Dieses Ziel gab Dell-Chef Michael Dell aus.

Michael Dell sieht sein Unternehmen in den Bereichen Server, Storage und Netzwerk gut aufgestellt. So gut, dass Dell im seinem Geschäftsjahr 2013/2014, das Anfang Februar 2014 endet, zur Nummer 1 bei Servern gemessen am Marktanteil aufsteigen soll. Dieses Ziel formuliert Dell-Chef Michael Dell in einer E-Mail an alle Dell-Mitarbeiter, die Dell bei der US-Börsenaufsicht veröffentlicht hat. Read the rest of this entry »


 
 
 

Bußgeld gegen Google verhängt

Hamburgs Datenschützer verhängt gegen Google ein Bußgeld von 145.000 Euro. Grund ist das Speichern von Daten aus unverschlüsselten WLAN-Netzen beim Street-View-Einsatz.

 

HAMBURG/LONDON afp | Hamburgs Datenschutz-Beauftragter Johannes Caspar hat ein Bußgeld in Höhe von 145.000 Euro gegen den Internetkonzern Google verhängt. Geahndet wird damit eine illegale Datensammlung des Konzerns, wie die Behörde am Montag in der Hansestadt mitteilte. Google hatte zwischen 2008 und 2010 bei Aufnahmen von Bildern für seinen Straßenfoto-Dienst Street View auch Daten aus unverschlüsselten WLAN-Netzen erfasst. Read the rest of this entry »


 
 
 

DERMALOG auf der CeBIT 2013:


Posted on: März 19th, 2013 by linkhero
 

Hamburg (ots) – Wie oft loggen Sie sich täglich in Systeme und Netzwerke ein? Wie viele unterschiedlichen Benutzernamen und Passwörter verwenden Sie? Und sind die Daten, die Sie immer wieder mühsam eingeben, auch wirklich sicher? Die Lösung des Problems heißt „Biometrie“: Einfach den Finger auf einen Scanner legen – und schon ist man „drin“. Immer mehr Laptops und Computer-Systeme werden inzwischen mit dieser zukunftsweisenden Technik ausgestattet. Der führende deutsche Biometrie-Hersteller DERMALOG zeigt auf der CeBIT seine neuesten biometrischen Technologien und Lösungen, damit man Passwörter und PIN-Nummern ein für alle Mal vergessen kann. Read the rest of this entry »


 
 
 

E-Mails beweisen illegales Abwerbeverbot zwischen Apple und Google


Posted on: Januar 25th, 2013 by linkhero
 

Der E-Mail-Verkehr zwischen Führungskräften von Apple und Google belegt eindeutig, dass die Firmen sich aus finanziellen Gründen einvernehmlich geeinigt haben, keine Mitarbeiter voneinander abzuwerben. Das erklärte die zuständige Richterin Lucy Koh jetzt in dem seit 2011 laufenden Prozess um illegale Personalabsprachen, in dem auch Adobe, Intel, Intuit und Pixar angeklagt sind. Read the rest of this entry »


 
 
 

Nach AVG-Übernahme: TuneUp GmbH wird geschlossen (Update)


Posted on: Dezember 22nd, 2012 by linkhero
 

Die TuneUp Distribution GmbH gibt es bald nicht mehr. Das Unternehmen aus Darmstadt ist bekannt für seine TuneUp Utilities, eine Optimierungssoftware für Windows. Update 11.30 Uhr: AVG hat uns die offizielle Stellungnahme geschickt. Demnach sollen von den Entlassungen weniger Personen betroffen sein, als es zunächst hieß. Read the rest of this entry »


 
 
 

Cisco übernimmt Telekom-Optimierer Cariden Tech


Posted on: Dezember 6th, 2012 by linkhero
 

Cisco hat eine Übernahme von Cariden Tech für 141 Millionen Dollar vereinbart. Das Unternehmen war bisher im Privatbesitz. Der Kauf soll im zweiten Quartal des Finanzjahrs 2013 abgeschlossen werden.

 

Cariden wird in Ciscos Service Provider Networking Group aufgehen. Seine Netzwerk-Optimierungsdienste nutzen bisher beispielsweise Verizon in den USA und hierzulande die Deutsche Telekom sowie SingTel aus Singapur. Es bietet vor allem Kapazitätsplanungs- und Management-Werkzeuge für deren auf IP/MPLS basierende Netze an. Read the rest of this entry »


 
 
 

Microsoft: So viel verdient Steve Ballmer 2012


Posted on: November 2nd, 2012 by linkhero
 

Für Steve Ballmer gibt es dieses Jahr weniger Geld. Der Verwaltungsrat von Microsoft begründet das mit dem sinkendem Umsatz bei Windows und Windows Live.

Der Verwaltungsrat von Microsoft gesteht Steve Ballmer für das Geschäftsjahr 2012 eine kleinere Bonus-Zahlung zu. Das geht aus Unterlagen des jährlichen Treffens der Aktionäre hervor. Ballmer erhält „nur“ 620.000 US-Dollar extra – letztes Jahr waren es noch 682.500 Dollar. Sein Grundgehalt beträgt 685.000 Dollar. Zusammen mit dem Bonus hat Steve Ballmer also 1.305.000 Dollar verdient.
 
Die Bonus-Auszahlung argumentiert der Verwaltungsrat mit der Selbstbeurteilung Ballmers und der finanziellen Performance von Microsoft im letzten Geschäftsjahr. Dabei wird Microsofts Einkommen mit dem Einkommen von 25 weiteren großen IT-Firmen verglichen. Ferner habe es Gespräche zwischen Verwaltungsrat-Mitgliedern und Steve Ballmer gegeben, die in die Beurteilung miteingeflossen seien. Positiv findet der Verwaltungsrat die Leistung Ballmers in der Entwicklung von Windows 8 und dem neuen Microsoft Office. Gut gelaufen sei auch der Launch von SQL Server 2012 und System Center 2012. Ihnen sei ein Einkommens-Wachstum von 12 Prozent im Server- und Business-Bereich zu verdanken. Positiv verlaufen sei zudem die Integration von Skype. Microsoft hatte Skype schon vor einiger Zeit gekauft. Auch Surface – das Microsoft-Tablet – wird auf Ballmers Haben-Seite verbucht, ebenso wie eine strenge Haushalts-Disziplin und ein immerhin mäßiges Wachstum auf dem Smartphone-Markt mit Windows Phone. Der Verwaltungsrat merkt aber auch an, dass der Umsatz von Windows und Windows Live leicht gesunken sei. Vor allem das Online-Geschäft komme langsamer voran als geplant. Negativ sei auch der nicht zustande gekommene Browser-Auswahl-Bildschirm, der in Europa zu einer saftigen Geldstrafe führen könnte.
 
Formal gesehen sind die vom Verwaltungsrat genannten Summen Vorschläge, die jedoch aktuell mit 91% der wahlberechtigten Stimmen angenommen wurden. Interessant ist übrigens auch der Bonus, den etwa Steven J. Sinofsky, President Windows and Windows Live Division, erhält: Mit 1,53 Millionen ist er fast dreimal so hoch wie der von Ballmer.
 
Ursprünglich veröffentlicht: