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Microsoft bringt sein neues Tablet Surface Pro 3 am Donnerstag in Deutschland an den Start. Das Tablet soll ein komplettes Notebook ersetzen und greift das Macbook Air von Apple an. Dafür soll das aktuell Betriebssystem Windows 8 voll ausgenutzt werden.

Anders als seine Vorgänger ist das Gerät mit seiner Ausstattung als ein vollständiger Notebook-Ersatz gedacht. Der Nutzer solle nun alles mit einem Gerät machen können, sei es privat surfen und Filme anschauen oder es beruflich für den produktiven Einsatz nutzen, sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler. Bereits vor der offiziellen Markteinführung hatte das Surface 3 zahlreiche positive Rezensionen erhalten.

Optimal auf Windows ausgelegt

Mit einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll ist es größer als die ersten Modelle, mit rund 800 Gramm aber auch leichter sowie merklich dünner. Es gehöre zu den dünnsten Geräten in der Notebook-Klasse, die mit Intels Core-Prozessor arbeiten, sagte Gürtler. Die Bildschirmauflösung sei ähnlich hoch wie bei Apples Retina-Displays, die einzelnen Pixel ließen sich nicht mehr erkennen. Laut Gürtler will Microsoft mit dem High-End-Gerät vor allem Apples Notebook Macbook Air Konkurrenz machen. Es gehe auch darum, die aktuellen Versionen von Windows als beste Wahl zu bewerben, da es eine breite Auswahl an verschiedensten Geräten für das System gebe.

Das Surface Pro 3 sieht Microsoft als Referenzdesign für Geräte an, die optimal auf sein Betriebssystem Windows ausgelegt sind. Mit dem ersten Surface-Modell hatte der Softwarekonzern im Jahr 2012 noch für manchen Unmut unter seinen Hardware-Partnern gesorgt, da er ihnen direkte Konkurrenz machte.

Halb Tablet, halb Laptop

Nach langer Durststrecke im Tablet-Markt hatte sich Microsoft damals entschieden, ein eigenes Gerät zu entwickeln, das die Vorzüge wie etwa die Touch-Unterstützung von Windows 8 optimal nutzen sollte. Ziel war es, im boomenden Tablet-Markt durchzustarten, der von Apple und Google klar dominiert wurde. Microsoft war es nicht gelungen, seine Marktposition bei Personal Computern auf die mobilen Geräte zu übertragen.

Mehr als zwei Jahre soll das Surface Pro 3 nun aber auch eine neue Gerätekategorie etablieren. Es sei für die Klasse der sogenannten Two-in-One-Geräte positioniert, sagte Gürtler. Mit optionaler Tastatur, die auch als Schutzklappe dient und sich mit einem verbesserten Magnetstreifen an den Bildschirm anbringen lässt, wird das Tablet zum Notebook. Mindestens neun Stunden Akku-Laufzeit sollen es für den beruflichen Alltag tauglich machen.

OneNote-Integration

Zu den Highlights gehöre neben den jetzt stufenlosen Neigungswinkeln auch die Integration von OneNote mit einem elektronischen Stift, sagte Gürtler. Mit einem Klick auf den Knopf an der Kopfseite öffnet sich automatisch die Notiz-Software auf dem Surface und ist ohne Start- und Wartezeit für handschriftliche Notizen verfügbar. „56 Prozent der Berufstätigen bevorzugen heute noch immer Papier und Stift“, sagte Gürtler.

Mit einem Preis zwischen rund 1000 und 2000 Euro orientiert sich das Surface deutlich am Premium-Bereich. Bei der dritten Generation seiner Tablets hatte sich Microsoft dagegen entschieden, ein kleineres und günstigeres Modell herauszubringen. Diese Gerätekategorie wird derzeit von Modellen mit Googles Android-System überschwemmt, Apple ist mit seinem iPad mini stark.

Kommt der PC zurück?

Der sich derzeit wieder erholende PC-Markt könnte Microsoft dabei in die Hände spielen. Branchenbeobachter sprechen bereits von einer Renaissance des PC-Geschäfts. Wie sich das Surface Pro 3 seit dem Start in den USA geschlagen hat, teilte Microsoft bislang nicht mit. Man sei aber mit den Vorbestellungen in Deutschland sehr zufrieden, sagte Gürtler.

 

Artikel-Quelle:

http://www.focus.de/


 
 
 

Im laufenden Jahr werden in Deutschland voraussichtlich erstmals mehr als neun Millionen Tablets verkauft werden. Wie der Branchenverband Bitkom auf Basis aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO) schätzt, steigt der Absatz auf 9,2 Millionen Stück. Das entspräche einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 15 Prozent. Verglichen mit den 2,3 Millionen Tablets, die im Jahr 2011 verkauft wurden, wäre es sogar eine Vervierfachung.

 

Der Umsatz wächst der EITO-Prognose zufolge allerdings nur noch um rund 5 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Schon 2013 hatte das Tablet-Geschäft mit einem Absatzplus von 52 Prozent auf 8 Millionen Stück und einem Umsatzanstieg um 36 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro neue Rekordwerte erreicht. “Tablet Computer haben sich etabliert und legen auf dem erreichten hohen Niveau weiter zu”, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Dass das Umsatzwachstum mit dem Geräteverkauf nicht Schritt halten kann, liegt dem Branchenverband zufolge an dem sich verschärfenden Preiswettbewerb, der inzwischen auch den Tablet-Markt erreicht hat. Lag der Durchschnittspreis pro Tablet vor drei Jahren noch bei mehr als 400 Euro so werden es in diesem Jahr weniger als 275 Euro sein.

“Für die Kunden sind das gute Nachrichten. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl von Modellen in unterschiedlichen Größen, Leistungsmerkmalen und auch Preisen”, so Kempf.

Außer für Tablets interessieren sich die Deutschen auch zunehmend für Datenbrillen wie Google Glass. Laut einer vom Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom durchgeführten Umfrage, kann sich fast jeder Dritte (31 Prozent) vorstellen, sogenannte Smart Glasses zu nutzen. Das entspricht 22 Millionen Bundesbürgern. 13 Prozent der 1004 Befragten ab 14 Jahren gaben sogar an, auf jeden Fall solch eine Brille nutzen zu wollen.

 

“Der Start von Google Glass in den USA hat das Interesse an smarten Brillen auch in Deutschland messbar gesteigert”, sagt Bitkom-Experte Timm Hoffmann. Insgesamt sind Smart Glasses hierzulande deutlich bekannter geworden. Fast die Hälfte aller Deutschen (48 Prozent) hat schon davon gehört, im Vorjahr war es erst rund ein Viertel (27 Prozent).

Smart Glasses können Informationen wie E-Mails oder Navigationshinweise direkt ins Sichtfeld einblenden und erlauben es, Fotos und Videos aus dem Blickwinkel des Trägers aufzunehmen. Der Umfrage zufolge interessieren sich mehr Frauen als Männer für solche Brillen. Jede dritte Frau (33 Prozent) kann sich vorstellen, eine Datenbrille zu tragen. Bei den Männern fällt der Anteil mit 29 Prozent etwas geringer aus.

Leichte Unterschiede gibt es auch in den Altersklassen. 39 Prozent der 14- bis 29-Jährigen geben an, künftig smarte Brillen nutzen zu wollen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 33 Prozent und bei den 50- bis 60-Jährigen 34 Prozent. Bei Personen über 65 Jahren ist das Interesse an der neuen Technik mit 19 Prozent deutlich geringer.

 

 

externer Link zum Artikel:

www.zdnet.de/88196190/


 
 
 

Das Asus Padfone Infinity reiht sich mit Full-HD-Display, 13-Megapixel-Kamera und einer Topausstattung[1] in die vorgestellten Spitzenmodelle von HTC, Huawei und Sony ein. Die Besonderheit: Per mitgelieferten Display-Dock baut man es zum 10-Zoll-Tablet aus. Dafür bezahlt man allerdings auch satte 1000 Euro; ein Preis, für den man sich stattdessen auch einfach ein Highend-Tablet und ein Highend-Smartphone kaufen kann.

Größter Unterschied zum erst vor einigen Monaten vorgestellten Vorgänger Padfone 2 sind die Displayauflösungen: Sowohl der Smartphone-, als auch der Tablet-Teil lösen mit Full HD auf. Schon bei den HD-Displays sind auf einem Smartphone nur noch bei genauem Hinsehen Pixel zu erkennen, auf dem 5-Zoll-Smartphone Padfone Infinity mit 441 ppi braucht man schon eine Lupe. Auch sonst gefällt das Display: Es leuchtet extrem hell, die Leuchtstärke dürfte bei über 400 cd/m² liegen. Die Farben sind kräftig, Bilder und Videos sehen darauf klasse aus. Und auch die Tablet-Anzeige mit ihren 244 ppi (1920 × 1200 Pixel) ist auf den ersten Blick hochwertig. Read the rest of this entry »